Wertpapiere ohne unnötige Kosten

Es gibt keine nachvollziehbaren Gründe, die für ein aktives Verwalten, also die bewusste Auswahl einzelner Wertpapiere wie Aktien und den Zeitpunkt des Kauf- und Verkaufes sprechen. Die Ergebnisse der Vergangenheit zeigen immer dasselbe Bild: Ein solches Handeln liefert nach Kosten unterdurchschnittliche Anlageergebnisse. Die wissenschaftliche Forschung verstärkt diese Beobachtung, indem sie sagt, dass es auch nicht möglich ist, dies zu erreichen (außer durch Glück – also gewonnene Wetten!). Näheres dazu finden Sie unter Vermögensberatung.

Wenn die Verwaltungskosten, die häufig verdeckt sind, für ein solches Vorgehen vermieden werden, lassen sich durchaus attraktive Renditen mit Wertpapieren erzielen. Dabei ist aber eine starke Streuung (also Diversifikation) sehr wichtig. Diese Streuung bzw. Diversifikation beginnt mit der richtigen Auswahl und Mischung der Anlagebereiche, was durch entsprechende Beratung gewährleistet sein muss.

Danach müssen die ausgewählten Marktbereiche (mit einer hohen Diversifikation) durch Wertpapiere in einem Depot abgebildet werden. Dies gelingt durch so genannte passive Investmentfonds. Dabei handelt sich um Fonds, deren Zusammensetzung nicht durch laufende aktive Verwaltungsentscheidungen, sondern nach festen Regeln bestimmt wird. So entfallen die unnötigen Verwaltungskosten (z.B. für Fondsmanager und Analysten) und die damit zusammenhängenden Folgekosten.

Ein typischer Vertreter aus dieser Reihe der passiven Fonds ist der Exchange Traded Fund (ETF). ETFs sind börsengehandelte Investmentfonds, die einen Index wie den DAX nahezu identisch abbilden. Veränderungen bei der Zusammensetzung des DAX haben dann automatisch auch Auswirkung auf den ETF.

Dem Anleger stehen mittlerweile über Tausende solcher passiven Fonds zur Verfügung. Mit Ihnen kann in die Bereiche Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Rohstoffe investiert werden. Bei der richtigen Auswahl können so mehrere tausend Wertpapiere abgebildet werden, um eine sehr hohe Streuung bzw. Diversifikation zu erreichen.

Folgt man beispielsweise der Empfehlung für die Zusammensetzung eines ausgewogenen Depots von Finanzring, so bilden insgesamt fast 10.000 Wertpapiere und deren Wertentwicklung dessen Grundlage, womit eine sehr starke Streuung gewährleistet ist. Dass dies nur durch die Verwendung passiver Instrumente möglich ist, zeigt eine einfache Rechnung:

Wer 100.000 € anlegen möchte und dabei auf 10.000 Wertpapiere diversifizieren möchte, müsste dann jeweils für 10 € ein Wertpapier kaufen. Dies ist weder in der Praxis umsetzbar noch wäre es im Hinblick auf die entstehenden Transaktionskosten wirtschaftlich vertretbar. Dies kann nur durch die beschriebene Anlagestrategie mit passiven Fonds erreicht werden.

Jetzt anfragen