Passive Strategie als kluge Wertpapieranlage

Haftungshinweis

BN & Partner

Die Anlageberatung nach § 1 Abs. 1a Nr. 1 a KWG und die Anlagevermittlung nach § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG erfolgen im Auftrag, im Namen, für Rechnung und unter der Haftung des dafür verantwortlichen Haftungsträgers BN & Partners Capital AG, Steinstraße 33, 50374 Erftstadt, nach § 2 Abs. 10 KWG. Die BN & Partners Capital AG verfügt über entsprechende Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß § 32 KWG.


Anleger, die Wertpapiere kaufen, möchten mit dieser Anlage Zinsen verdienen, Dividenden vereinnahmen und eine Wertsteigerung erzielen, um so ihr Vermögen zu mehren.

Wovon hängt der Erfolg ab?

Eine Befragung durchschnittlicher, nicht fachkundiger Anleger ergibt immer wieder, dass folgende Punkte bei der Geldanlage in Wertpapiere entscheidend sind:

  • Expertenwissen zu den verschiedenen Märkten
  • Gute Voraussage für den Kursverlauf der Zukunft
  • Richtiger Zeitpunkt für Kauf und Verkauf
  • Richtige Auswahl lohnenswerter Wertpapiere

Diese Fähigkeiten werden offenbar häufig den Beratern großer Bankinstitute sowie Fondsmanagern und Vermögensverwaltern zugetraut. Die Wahrheit ist jedoch ernüchternd, wenn man die Anlageergebnisse dieser Manager auswertet. Im Durchschnitt fällt das Anlageergebnis sogar noch schlechter aus, als wenn überhaupt kein Management gearbeitet hätte. Diese Ergebnisse lassen sich über mehr als 30 Jahre zurückverfolgen.

 

Woran liegt das und wie sollen sich Anleger verhalten?

Die Finanzwissenschaft hat hierauf schon länger eine deutliche Antwort. Nämlich, dass die Börsenkurse bereits alle verfügbaren Informationen der für den Anleger relevanten Wertpapiermärkte widerspiegeln. Sie stellen die kombinierte Weisheit von Tausenden oder gar Millionen an Käufern und Verkäufern dar. Alles was an Informationen zugänglich ist, ist bereits ausgewertet und in den Kursen enthalten.

Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Wirtschaftswissenschaftler Eugene Fama prägte hierfür bereits 1970 den Begriff der Effizienzmarkthypothese. Diese besagt, dass Finanzmärkte effizient sind, also alle vorhandenen Informationen bereits eingepreist sind. Somit sei auch kein Marktteilnehmer in der Lage, durch Insiderwissen, technische Analyse, Fundamentalanalyse, oder andersartig dauerhaft überdurchschnittliche Gewinne mit Wertpapieren zu erzielen.

Die Ursache für Preisänderungen sind demnach nur neue Informationen, die in den Markt gelangen. Dabei reicht es schon aus, wenn diese Informationen eine Erwartung für die Zukunft ändern. Beispiel: Wird eine positive Erwartung gedämpft, sinken Preise, oder wird eine negative Erwartung verbessert, steigen Preise. Die Kurse werden also von Neuigkeiten beeinflusst, die auch Experten nicht sicher vorhersagen können.

Dieses einfache und vernünftige Ergebnis besagt, dass es nicht möglich ist, besser als der Marktdurchschnitt zu sein, ohne dabei spekulative, also über das normale Marktrisiko hinausgehende, Risiken in Kauf zu nehmen. Anders ausgedrückt: Eine Wette gegen den Markt zu gewinnen.

Gleiches gilt für den Kauf eines bestimmten Wertpapiers oder eines „richtigen“ Zeitpunktes. Der Nobelpreisträger Eugene Fama hat es treffend zusammengefasst:

„Es gibt nur sehr wenig empirische Evidenz dafür, dass Leute den Markt schlagen können, indem sie einzelne Aktien auswählen, also ´stock picking´ betreiben.“

Wer dies verinnerlicht, kann viele unnötige und versteckte Kosten vermeiden und die eigene Rendite bei der Wertpapieranlage steigern. Die passive Anlagestrategie von Finanzring ist der Schlüssel zu einer sehr effizienten Wertpapieranlage mit einer extrem breiten Streuung (Sehen Sie hierzu auch „Vermögen sinnvoll streuen“).

Jetzt anfragen