Preise für Mehrfamilienhäuser steigen

Laut vdp-Immobilienpreisindex sind im zweiten Quartal 2017 die Durchschnittspreise für Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent gestiegen. Von den Investoren werden demnach Mehrfamilienhäuser favorisiert, denn diese weisen mit 6,7 Prozent die höchste Steigerungsrate unter den Wohnimmobilien auf. Nur Büros stiegen mit 7,5 Prozent noch höher im Preis.

Die Preise für Wohneigentum, das selbst genutzt wird, stieg um 5,3 Prozent, während Einzelhandelsimmobilien nur um 1,5 Prozent zulegten. Im Schnitt erhöhten sich die Preise für gewerbliche Immobilien um 5,5 Prozent.

Laut vdp-Index erfreuen sich Eigentumswohnungen sowohl unter privaten als auch institutionellen Immobilieninvestoren großer Beliebtheit. Hier wurde hauptsächlich in Groß- und Universitätsstädten investiert. Daher sind die Neubaueigentumswohnungen auch an diesen Standorten um 6,4 Prozent teurer geworden. Wie von uns berichtet stiegen allein in Berlin die Preise innerhalb eines Jahres um knapp 10 Prozent.