Mieten steigen um 4,4 Prozent im ersten Halbjahr

Laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sind in Deutschland im ersten Halbjahr 2017 die Neuvertragsmieten für Wohnungen im Durchschnitt um 4,4 Prozent gestiegen. Damit ergibt sich eine durchschnittliche Kaltmiete von 7,90 Euro pro Quadratmeter.

Bereits im Jahr 2016 waren dem Institut zufolge die Mieten für Neuverträge um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 7,65 Euro pro Quadratmeter gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Demnach verzeichneten Großstädte mit weniger als 500.000 Einwohnern einen Anstieg von rund vier Prozent auf 7,55 Euro pro Quadratmeter. In den ländlichen Kreisen, wo das Angebot größer ist, stiegen die Neuvertragmieten um 3,4 Prozent auf 6,03 Euro pro Quadratmeter. Den größten Anstieg mit 5,6 Prozent auf 10,39 Euro pro Quadratmeterbeoabachtet das BBSR in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern.