ETFs sind so beliebt wie nie

Laut der FAZ vom 18. Januar 2017 sind Exchange Traded Funds, kurz ETFs, bei Anlegern auf der ganzen Welt so beliebt wie nie zuvor. Insgesamt seien 2016 375 Milliarden Dollar an zusätzlichen Anlagegeldern für ETFs hinzugekommen. Gleichzeitig verberge sich hinter der Zahl aber auch eine Entwicklung, die der klassischen Fondswelt mitsamt Ihren teuren Managern und Analysten ein Dorn im Auge sein dürfte. Wurden im Jahr 2014 noch extreme Boni an Manager ausgezahlt (Siehe Artikel), scheint langsam ein Umdenken in der Branche stattzufinden. Über die krisengebeutelte Deutsche Bank war etwa gestern zu lesen, dass sie die Bonuszahlungen seiner Manager deutlich kürzer wolle, mehr noch als die Rivalen es in den USA vorhaben.

„Niemals waren so viele Anleger auf der Welt der Überzeugung, dass es den Managern alter Schule auf Dauer nicht gelingen kann, den Markt zu schlagen.“ schreibt die FAZ weiter.

Dass das Model der passiven Fonds, zu denen ETFs gehören, immer beliebter werden, liegt aus unserer Sicht auch überwiegend daran, dass sich die Anleger besser informieren, sie besser von der bis dahin eher eingefärbten Fachpresse informiert werden und inzwischen anerkannte Studien existieren, die widerlegen, dass klassische Fonds nach allen Kosten dauerhaft den Markt schlagen können.