Aktuelle Studie zu Pflegeimmobilien

Laut einer aktuellen Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE GmbH stieg das Transaktionsvolumen bei Pflegeimmobilien im Jahr 2014 auf 811 Millionen Euro an. Dabei gab die Spitzenrendite im Jahresvergleich um 75 Basispunkte nach. Wie auch in anderen Immobilienbereichen wächst das Interesse ausländischer Investoren an deutschen Pflegeheimen und Gesundheitsimmobilien stark.

„Die Nachfrage nach deutschen Pflegeheimen ist bei den Immobilieninvestoren, die über ein entsprechendes Know-how in dieser Assetklasse verfügen, aufgrund der höher erzielbaren Rendite im Vergleich zu den klassischen Immobiliensegmenten wie Büro oder Einzelhandel ungebrochen hoch“, sagt Dirk Richolt, Head of Real Estate Finance bei CBRE in Deutschland.

Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland erklärt in der aktuellen Pressemitteilung: „Die hohe Nachfrage vor allem seitens institutioneller Investoren, die mit der Beimischung der alternativen Assetklasse Sozial- und Gesundheitsimmobilien die Erfüllung der Ertragsziele ihrer Anlageportfolios unter Risiko-Rendite-Aspekten anstreben, sorgt auch hier für eine weitere Reduktion der erzielbaren Spitzenrendite“.

„Wir rechnen damit, dass sich die Investoren zukünftig vermehrt dieser Anlagemöglichkeit öffnen werden, da diese eine auskömmliche Rendite weit oberhalb der Verzinsung klassischer Immobilieninvestments verspricht“, erklärt Dirk Richolt weiter. „Hinzu kommt, dass die von Konjunkturzyklen unabhängige Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen allein aus demographischen Aspekten in den kommenden Jahren signifikant steigen wird und die in die Jahre gekommenen Bestandsimmobilien mit hohem Investitionsstau dringend auf privates Kapital angewiesen sind.“