Aktien gegen die Altersarmut?

Noch nie hatten die Deutschen so viel Geld auf Tages- und Termingelder geparkt wie aktuell. Erstaunlich, wenn man berücksichtigt, dass die Zinsen hierfür auf einem historischen Tief von nahe Null liegen. Dieses Verhalten kostet die Anleger bares Geld, denn die Inflationsrate stieg von 1,8 Prozent im August 2017 auf über 2,2 Prozent im Mai diesen Jahres weiter an.

Es dürfte inzwischen bekannt sein, dass die Deutschen Aktienmuffel sind. Das belegt das Deutsche Aktieninstitut jedes Jahr mit ihren veröffentlichten Daten, die soeben ergaben, dass 2017 nur zehn Millionen Bundesbürger Aktien direkt oder indirekt über Fonds besaßen. Gerade jeder Sechste besitzt in Deutschland Aktien. Im internationalen Vergleich hinken wir weit hinterher. Denn in Skandinavien, der Schweiz, England oder den USA ist es oft jeder Zweite. Aber sind wir alle Aktienmuffel?

Die jüngst veröffentlichen Zahlen (Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 1. August 2018) zeigen ein detailliertes Bild. Demnach investiert die reiche Bevölkerung mehr in Aktien, da sie langfristig besser rentieren als Zinsprodukte. Das sei ein Grund, warum die Schere zwischen Arm und Reich immer breiter wird.

Robert Halver, Chefökonom des Wertpapierhauses Baader, sagt “Es liegt einiges im Argen, wenn die ohnehin Vermögenden immer noch mehr verdienen”. Die Politik müsse handeln und den ärmeren Schichten helfen, ebenfalls in besser rentierende Aktien zu investieren. Eine Möglichkeit wären zum Beispiel steuerlich geförderte Sparpläne, die in einen staatlichen Vermögensbildungsfonds investieren. Dieser solle wiederum breit gestreut in Aktien anlegen. Ein Vorbild könnte dabei der norwegische Staatsfonds sein, der seit Jahrzehnten sehr gute Renditen erwirtschaftet. “Selbst wenn es nur ein Sparplan von 25 Euro im Monat ist, kommt über Jahrzehnte mit Aktien eine hübsche Summe zusammen”, so Halver weiter.

Ihre Altersvorsorge hat die deutsche Bevölkerung stets mit Zinsprodukten und Lebensversicherungen versucht zu lösen. Da sich die Zinsen hierfür, anders als noch vor Jahren, nahe Null bewegen, kann auch keine vernünftige Vorsorge gebildet werden. “Wir bewegen uns in eine umfassende Altersarmut, doch diese tickende Zeitbombe will niemand hören”, warnt der Ökonom. Die Regierung handelt bei diesem Thema einfach nicht und die Bürger der noch fünftgrößten Wirtschaftsnation seien zwar stolz auf ihre Unternehmen, doch an ihnen beteiligen wollen sie sich offenbar nicht.

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