Der Pflegemarkt

Der Pflegemarkt – Investition in einen Wachstumsmarkt

77 Jahre beträgt die Lebenserwartung eines Mannes, bei Frauen liegt sie heute sogar bei 82 Jahren – Tendenz steigend. Aber nicht nur die steigende Lebenserwartung sorgt für eine wachsende Nachfrage im Pflegemarkt. Besonders die geburtenstarken Jahrgänge der Generation um 1960 werden hier ins Gewicht fallen.

Zahlen des Statistischen Bundesamts ergeben, dass in Deutschland der Anteil älterer Menschen (65 – 85 Jahre) und ältester Menschen (über 85 Jahre) in den kommenden 50 Jahren stark ansteigen wird. Die Altersgruppe über 85 soll im selben Zeitraum sogar um nahezu 300 Prozent wachsen. Hierzu kommt, dass mit zunehmendem Alter auch die Wahrscheinlichkeit altersbedingter Erkrankungen und die Notwendigkeit professioneller Pflege steigt.

Einer aktuellen Studie zufolge werden bis ins Jahr 2030 rund 1,2 Mio. Menschen in Pflegeheimen mit Versorgungsvertrag leben. Gegenüber dem letzten Erhebungszeitpunkt 2009 bedeutet dies ein Plus von rund 70 %.

„Wir erwarten, dass bis zum Jahr 2030 ca. 1.400 marktfähige Pflegeimmobilien zusätzlich entstehen müssen, um die wachsende Nachfrage seitens der Pflegebedürftigen zu befriedigen,“
so Jan Linsin, Leiter bei CBRE Research Deutschland.

Zu einem Anstieg der Pflegebedürftigen kommt auch der jährliche Pflegereport der Krankenkasse Barmer GEK. Dieser analysiert das Leistungsgeschehen in der Pflege und beleuchtet die Weiterentwicklungen der Pflegeversicherung. Demnach steigt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland stärker als bisher vorausgesagt:statistik-pflegebeduerftige-bis-2060

Neben der demographischen zeichnet sich eine weitere gesellschaftliche Entwicklung ab: Der Anteil der Menschen, die privat und zuhause gepflegt werden, nimmt stetig ab. Denn immer weniger Kinder leben in der gleichen Stadt wie die eigenen Eltern. Die logische Folgerung dieses Szenarios ist eine expansive Entwicklung des Wohnungsmarktes für ältere oder pflegebedürftige Menschen.

Den hohen Investitionsbedarf für barrierefreien Wohnraum können weder kommunale noch freie Träger alleine aufbringen. Daher sind private Investoren gefragt, die diesen Wachstumsmarkt als Chance sehen.

Attraktive Investitionsmöglichkeit

Es besteht die Möglichkeit, Teileigentum an interessanten Pflegeimmobilien im Umland zu erwerben. Diese Einrichtungen bieten von betreuten Wohnungen, Pflegeappartements über Tagespflegeplätze bis hin zur Schwerstpflege alles, was zukünftig erforderlich ist. Eine solche Investition in Pflegeimmobilien ist bereits mit geringem Aufwand möglich, bietet attraktive Renditen und verschafft Optionen für die eigene Pflegebedürftigkeit oder die naher Angehöriger.

Während die „Altersheime“ der Vergangenheit noch sehr klinisch auf den Betrachter wirken, sind die heute erbauten Pflegeimmobilien modern und einladend eingerichtet. Dieser „Hotelcharakter“ wird eindeutig von den Bewohnern bevorzugt, so dass die heute bestehenden Altbauten sukzessive mit großem Aufwand umgebaut oder vollständig durch neue Pflegeimmobilien ersetzt werden müssen.

Diese neuen Pflegeimmobilien bieten meist betreute Wohnungen in verschiedenen Größen und gemütlich eingerichtete Pflegeappartements, die für eine Investition zur Verfügung stehen. Diese Pflegeimmobilien sind selbstverständlich barrierefrei und seniorengerecht ausgestattet und werden oft in Zusammenarbeit mit einem Pflegeheim-Betreiber geplant. Den Bewohnern werden umfangreiche Versorgungs- und Betreuungsleistungen rund um die Uhr geboten. Dazu gehören pflegerische Dienste von Einfach- bis Schwerstpflege, Verpflegung im eigenen Hausrestaurant, Reinigung des Appartements, Wäscheversorgung und der ständige Notruf.

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